Donnerstag, 26. November 2009

und was fang ich jetzt mit dir an?

soll ich dich löschen, oder einfach altern lassen? Soll ich dich den Weiten des Netzes überlassen, oder vollends privatisieren? Was fang ich mit dir an, jetzt wo ich dich nicht mehr brauche?

Es ist völlig unnötig über mein Glück zu berichten, das kann ja gar niemand nachvollziehen. =)

Mein Leben ist geplant, ich bin häuslich geworden und werde es bleiben. Unser Kind bekommt einen hebräischen Namen, unsere Agentur soll wesentlich heißen, der Briefkasten wird Schwarz, und der Hund wird groß aber "der will doch nur spielen" sein. Cocomi wird uns reich machen. Ich bekomme meine Werkstatt und du dein Haus in Frankreich.

Und den Rest? Den klären wir heut Abend.

=)

Mittwoch, 30. September 2009

...

da ist sie wieder, diese Leere. Heute kommt sie aus einer anderen Ecke! Sie hat mir böse Tränen da gelassen. Sie grinst und drückt und klemmt und ich weiß warum.

Heut wurde ich nicht verlassen, und ich habe keine Depressionen seit einer warmen Ewigkeit. Zuversicht, Glück und Zukunft... Das ist es was prägte... Aber wohin sind all die schlimmsten Gedanken? Ich habe nie darüber nachgedacht und jetzt trifft es mich unerwartet ... Ich stelle fest, ich habe mein altes Schicksal einfach nur weitergegeben.

Angst macht sich breit, begründete Angst.

Ich weiß was du jetzt fühlst, und ich weiß was du dir ganz arg wünschst. Und was du glaubst nie zu bekommen. Du wägst ab, sorgfältig. Welcher Weg ist der richtige? Du weißt, es gibt nur den einen! Und dein Wissen ist meine Qual! Und mein Wissen ist dein Hohn! ... Du willst nichts weiter als einfach nichts zu fühlen. Nicht aufstehen, nicht handeln, nicht denken, nicht sein. Und ich müsste mit dir kommen...

Donnerstag, 24. September 2009

Knock Out

zusammengeschlagen und niedergestreckt liege ich, der Welt abgekehrt in meinem Bett und begutachte meine Rauhfasertapete. Mein Verlangen, sie durch willkürliches Puhlen zu zerstören ist groß, aber meine Wille nicht stark genug. Die Hand fällt. Meine Muskeln zersetzen sich und ich trete ein, in diese eine wahre, süße, lindernde Schmerztablettendöserei die es in sich hat. Rote Fäden. Ich fühle das Blut pulsieren, es wummert und will raus, ... raus aus meinem Kiefer... Meine Inkonsequenz wandelt sich in wohlverdienten Schmerz aus Hammerschlägen und Druckpresse. Kräfte wirken auf mich ein und zermalmen akribisch jeden greifbaren Gedanken, der mich lenken könnte...

Nur er, er bleibt. Bleibt bei mir wenn ich weine!
Heute war ich da - Beim Dentisten, gut hat ers gemacht, aber noch wirkt die Narkose, hat alles offengelegt. Klingt grausam - ist es auch.

Aber er, er bleibt - und hält meine Hand!

Freitag, 4. September 2009

soviel so

ich möchte dich an mir tragen und in mir fühlen, in Flaschen abfüllen und trinken. Du bist das Quellwasser was mich versorgt mit jeglichen Nebensächlichkeiten, die mir nun - da ich dich endlich kenne - gar nicht mehr so nebensächlich erscheinen.

Alles hängt von dir ab - meine Vitalität, Kreativität und Realität!

Ich bin mir sicher, dass zwischen uns, wo die Sprache stetig unfähiger wird zu greifen, Blicke bedeuten was Worte nicht mehr können.

Und doch: soviel so steckte in noch keinem so:

ich hab dich so lieb.

Donnerstag, 27. August 2009

Fucking Burger Bastards

da steht man nun so rum und wartet auf sein essen, weil man sich wieder hat täuschen lassen, von den grinsenden Fressen. Fressen die kreischen - iss! Friss den toten Fisch. Toter Fisch - ist das nicht frisch? Und das Fett und viele Rind. Iss, iss und stirb mein Kind. Eine Coke dazu, das muss schon sein. Mc Donalds lässt mich nie allein. Wir fletschen die Zähne und zücken die Messer, weil wir glauben, wir essen hier besser!

Eigentlich haben wir dem allmächtigen gelben M mal wieder abgeschworen, weil einfach viel zu häufig viel zu blöde sachen gefoodet werden mussten, unter viel zu blöden Umständen. Und Tatsache, heute war das wieder so!

Das Gelbe M - wenn man es eilig hat, geht es niemals fast, wenn man Bock drauf hat ist die entsprechende Maschine kaputt, das Produkt wurde aus dem Sortiment genommen, oder es ist 1 Minute nach 11 und es gibt kein Frühstück mehr. Und bekommt man doch das was man glaubt zu wollen geht es einem hinterher unglaublich schlecht.

nachdem heute zwei Fischmäc - seit langem benannt als Filet O Fish - bezahlt aber nicht verzehrt, weil vertauscht wurden, (was für einen Semivegetarier echt schlimm ist) - der auf dem Bild so einladende Salat in Wirklichkeit total abstoßend und das Tiramisu auch noch gestürzt war, haben wir beschlossen (wir beschließen jetzt alles)
einen offiziellen McDonalds Bashing Day zu inizieren!

Der ist heute und wird irgendwann mal schwer von der Welt zelebriert werden.

Und ab!

Montag, 3. August 2009

Das Hühnchenproblem

ursprünglich war hier ein Post gedacht über Glück, Entzücken, Liebe, Freude und Hochgefühle... Eben all das, was hier so selten Platz, aber in meinem Leben gerade großen Anklang findet.

Jetzt wirds aber doch nur ein simpler Beitrag über Billard und eigene Nichtteilnahme. So zwecklos für mich habe ich mir das zwar nicht vorgestellt, aber einmal ist das schon in Ordnung.

Während er bespaßt lächelt erlebe ich den Tag (stets auf Beachtung wartend) erneut, ... einen Tag der Mittags mit Mittag bei seinen Eltern im Elternhaus begann, nahtlos überging in Kaffee, Konversation und Kartenspiele, ... dann mit Brötchen, Bratwurst und besten Freunden gen Abend tingelte... und schließlich in einer Snookerhalle und einem Fazit endete.

Ein wirklich anstrengender Tag, an dem sein Lächeln mal nicht mir bestimmt war. Ich denke, das ist in Ordnung so.

Es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden :)

Dienstag, 21. Juli 2009

(k)ein Bild-Bild?!

Donnerstag, 9. Juli 2009

Es ist Zeit für Schärfe.

ich weiß mal wieder nicht was es ist und erst recht nicht wo es hingeht ... Aber es ist ein er, ... Zeit für ein neues Label!

Zeit für André.

André hat es geschafft, mich dazu zu bringen fließend englisch zu sprechen!
André hat es geschafft, dass ich Spaß dabei habe.
(Diejenigen die mich kennen, wissen wie großartig das ist)
André hat es geschafft, dass ich mich trotz brennender Zweifel wieder verliebe.
André hat es geschafft, den viel zu lang thronenden, bewusst verschwiegenen, besten Liebhaber Lars zu kicken.

Es ist Zeit für André.

Sonntag, 21. Juni 2009

Einmal Mit Ohne

Bedienung: Was darf´s denn sein?
Ich: hät´ gern ´nen unverbindlichen, verbindenden Abend - mit ohne.
Bedienung (denkt): Das nimmst du doch sonst nie!

viele, viele Stunden, die viel zu schnell vergingen, später

Bedienung:
Und, hats Ihnen geschmeckt?
Ich: Bestens, danke! Es war perefkt korrekt. Mit Ohne - eben.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Ausbruch, Umbruch, Einbruch

meine Körper/Geistkoordination kehrt langsam zurück. ICH kehre langsam in mich zurück.
Mein Selbsthass ist immens, ... ich habe das Gefühl einen Tod nach dem anderen zu sterben, ... jeder Atemzug bringt mich mir wieder näher, und auf jeden verfickten Atemzug folgt der berstende Wunsch mich irgendwo herunterzustürzen.

Das war mir gestern doch ein bisschen zu viel Realität.

Ich hätte gehen sollen, als ich mir riet zu gehen, ... statt dessen griff ich zum Alkohol - der einzig vermuteten Möglichkeit den Abend zu überstehen ohne sichtbar zu gehen.

Um Gottes Willen, was ist denn dem Mädchen nur passiert? Der Axtmörder? Eine Schwangerschaft? Eine Einlieferung auf die Intensiv? Nein, nichts dergleichen ... ich habe nur beobachtet, wie sich die Menschen, die ich SEHR mochte wissentlich benahmen wie sich NICHTS auf der Welt benehmen sollte, alles unter dem Deckmantel dieser Droge. Der Raum war durchflutet mit schrecklich! nervendem Narzissmuss, Egoismuss, geheuchelter Toleranz, dieser stetigen Doppelmoral, widerwertiger Anbiederung, Kreis-Beweihräucherung, Oberflächlichkeit und vielen, vielen Dingen die mich heute Nacht schlecht träumen ließen. Das ist es was euch so fixt? Was euch heilt und gut tut? Was die Exzesse sinnvoll macht? Erträglich war das Ganze nur durch eigenes aloholisiertes Blut. Aber Alkohol verzerrt und zehrt. Vielleicht habe ich in einer Woche vergessen, wie sehr ich einige der Anwesenden verachtet habe. Dann kann ich es ja wieder tun ... so funktioniert das doch. Bis irgendwann nichts mehr vom Menschen zurückkehrt. Bis die Hülle wertlos ist... wortlos.

Die Nacht endete ernüchternd, desillusionierend und ganz und gar nicht wie erwartet. Ich will meine Welt zurück, in der u.A. Stephan für mich ein Mensch war.